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| Langres | Da isses. |
Um halb vier Uhr morgens sind wir aufgestanden, haben noch den letzten Rest ins Auto gepackt, Mo in eine Decke gewickelt und ins Auto gesteckt, und los gings.
Mo war so aufgeregt - ich hatte ihm am Tag vorher gesagt, dass ich ihn nachts aus dem Bett hole und ins Auto setze, und wir dann nach Frankreich fahren - dass er natürlich wach wurde und die ersten zwei Stunden auch wach blieb. Dann ist er etwa eine Stunde eingeschlummert, und als er dann wieder wach wurde, haben wir die erste Frühstückspause gemacht. Nach einem weiteren Stück Fahrt kam die zweite Frühstückspause, dann die obligatorische Mittagspause bei MacDonalds. Mo hat nicht mehr geschlafen, war aber total brav und hat sich super alleine beschäftigt. Wir waren ganz stolz auf ihn.
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| Warten an der Mautstation | Ein holländischer Reisebus mit.. na? Was isses? Natürlich! Ein Anhänger für die Fahrräder! | Super Berge |
Etwa 45 Minuten vor dem Ziel haben wir dann auch schon unsere erste Schatzsuche gemacht. Wer nicht weiss, was das ist, der schaue hier nach. Der Schatz lag auf einem Rastplatz mit einer genialen Aussicht. Hier lagen auch tausende kleinster weißer Schneckenhäuser verstreut, von denen Mo ganz begeistert war. |
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| Raststätte | |||
Yeah, gefunden |
Auf der Suche | Tolle Aussicht auf Olivenplantagen | Was für ein Ausblick! |
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| Aussicht | Aussicht | nichts als Aussicht |
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| Das erste südländisch anmutende Dorf | Hier gibts auch Sonnenblumen! | Ja wirklich, Sonnenblumen! |
Gegen 16:30 kamen wir dann in Allemagne en Provence an. Geschafft! Denkste. Allemagne ist ein sehr kleiner Ort, man sollte gegenüber des Schlosses (eine große Villa) den Berg hinauffahren, so sollte man zu unserem Haus gelangen. Also haben wir das mal gemacht. Es handelte sich hier um eine typisch provencalische Dorfstraße, die etwa eine Autobreite breit war und steil bergauf ging, zwischen alten Häuschen hindurch. Eigentlich sehr romantisch. Bis wir vor einem Schild "Einbahnstraße" standen. Und jetzt? Einen anderen Weg nach oben schien es nicht zu geben. Also haben wir nochmal gewendet und sind wieder an den Dorfmittelpunkt gefahren. Hier standen die (obligatorischen) alten Männer, um zu schaun, was so los ist im Dorf. Die habe ich dann nach dem Weg gefragt. "Où est la Bastide Raffinis?" Oh là làaaaa. Eine große Diskussion, was ich meinen könnte. "Menschenauflauf" wäre etwas übertrieben, aber die Leute kamen zusammen und waren sehr interessiert. Jean-Paul, der gerade mit dem Auto vorbeikam, musste auch anhalten und wurde befragt. Nachdem sie das ganze unter sich ausdiskutiert hatten, wandten sie sich wieder mir zu. Wir müssen ganz hinauf fahren, und dann links. Hm. Eigentlich hatten wir das schon. Aber wir versuchens nochmal.
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| Hier wohnte unsere Rettung |
Leider liess sich kein anderer Weg finden. Nur der gesperrte. Grmpf. Wieder wenden, nochmal nach unten. Aber nicht ganz. Auf halber Strecke gab es einen kleinen "Parkplatz", da haben wir einen Mann gefragt. Er wusste nicht, wo das ist, hatte aber eine Idee, wen man fragen könnte. Ich bin mit ihm die Dorfstraße wieder ein Stück raufgegangen, und er hat an einem Haus geklingelt. Die Bewohnerin hielt erstmal ein Schwätzchen mit ihm, dann haben sie gemeinsam überlegt, wo ich wohl hin will. Ich habe ihnen den Zettel mit den Angaben zum Haus und dem Foto gezeigt. "Aaaaah! C'est sur le plateau!" Jo, das dachten wir uns. Aber wie kommen wir hin? Ob ich keine Telefonnummer hätte. Hm, doch, aber das hilft mit ja auch nicht so viel, weil ich am Telefon sicher nichts verstehe. Der Mann hat kurzerhand sein Handy gezückt und da angerufen. Die Dame kannte Jean-Pierre, unseren Vermieter, sogar, und hat erstmal über alte Zeiten geredet. Dann haben sie aber erklärt, was los ist, und Jean-Pierre kam mit dem Auto nach unten, um uns abzuholen. Hundemüde sind wir Jean-Pierre gefolgt und kamen nach etwa zehn Minuten Fahrt an unserem Haus an. Endlich.
Das Haus ist total schön. Wir wurden in ein anderes einquartiert als gebucht, weil in dem gebuchten das warme Wasser nicht mehr ging. Aber außer an der Badewanne, die wir jetzt haben, wäre mir das nicht aufgefallen.
Jean-Pierre ist super nett und spricht langsam und deutlich, ohne dass man sich dabei aber blöd vorkommt. Wir verstehen uns ganz gut, auch wenn mir das Sprechen noch etwas schwer fällt. Aber ich denke, das wird sich geben.
Nachdem wir den Papierkram und das Finanzielle erledigt haben, koche ich noch schnell ein paar Spaghetti mit Tomatensoße (das haben wir mitgebracht), und nach dem Essen fallen wir auch bald ins Bett.
Endlich zu Hause.
Hier noch ein paar Bilder vom Haus. Die Bilder sind von Mo.
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Küche-Ess-Wohnzimmer |
mit ausnem Kamin | Treppe hoch | weiter hoch |
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| oben | Dusche | Waschbecken | Bade... ach, man sieht doch was es ist... |
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| ... | ... | Mos Bett | unser Bett |