Zweiter Ausflug zum Lac St. Croix. Diesmal ans südliche Ende. Wir haben die Route an Moustiers vorbei gewählt, keine Ahnung ob andersrum auch ein Weg führt.

       
 
       

Auf dem Weg gehts auf die Suche nach dem ersten Schatz, den wir auch schnell gefunden haben.

Das wächst hier überall. Was ist das?? Mo hat den Schatz gefunden! Und Jürgen studiert das Logbuch. Wieder einpacken,
nochmal Revier markieren, und dann wieder verstecken. Was für ein abgefahrener Baum Little Buddha

Dann gehts weiter zum See. Parkplatz gibts auch einen großen, aber da ja keine Saison mehr ist, ist genug Platz für uns.

Auch hier ist viel Kies am Strand, aber damit hatten wir ja schon gerechnet. Wir suchen uns den tollsten Picknickplatz der Welt unter drei Weiden, nah am Wasser, und genießen den Tag. Mit Picknick und so. Jürgen geht schwimmen und inspiziert schonmal die Lage. Denn wir wollen noch einen Schatz finden. Und der befindet sich auf der Insel im See. Die liegt direkt vor unserer Nase, die Entfernung ist schwer zu schätzen, aber es ist nicht allzu weit. Es soll aber auch eine Stelle geben, an der man zur Insel durchs Wasser waten kann. Und Jürgen will das natürlich rausfinden.

Jürgen geht sogar ne Runde schwimmen. Mir ist das zu kalt. Aussicht auf die Insel Unser Lager Picknick

In der Zwischenzeit bauen Mo und ich eine Steinburg. Das macht echt Spaß :)

die Burg die drei Türme

Schatzsuche

Nachdem Jürgen zurück ist und die Männer noch eine ganze Weile am Wasser gespielt haben, packen wir unsere Sachen wieder zusammen und gehen zum Auto. Die Stelle zum "Übersetzen" ist etwa 700 Meter entfernt und Jürgen meinte, da gäbe es auch einen Parkplatz. Also fahren wir los. Leider finden wir keine weitere (erlaubte) Straße zum See. Weshalb wir wieder zum ersten Parkplatz zurückkehren und die 700m dann halt doch zu Fuß gehen.

so weich war der Boden an Land...     eine Mupfel!
  überall wuchs dieses weiße Zeug. Das sind wohl Wasserpflanzen. Der Wasserstand war ziemlich niedrig. ein Boot hatten wir auch dabei  

 

Und dann sind wir an der seichten Stelle. Das Wasser ist total klar und man kann alles gut sehen. Bis jemand durchgeht. Dann wird der schwarze Schlamm aufgewirbelt und man sieht nichts mehr. Es geht etwa 20 Meter durch etwa 40 cm hohes Wasser zu einer kleinen Erhöhung und von dieser dann nochmal etwa fünf Meter weit zur Insel.

Jürgen trägt Mo, ich gehe barfuß daneben her. Am Anfang ist der Boden noch fest, aber nach zehn Metern wird er totaaaaaaaaaaaaaaaal matschig und schleimig und sumpfig und klebrig und ... urgs. Ich will nicht mehr weiter. Aber wenn ich stehen bleibe, sinke ich ein. Jürgen trägt Mo zur ersten Erhöhung und kommt dann zurück zu mir. Ich halte mich an seinem Arm fest und schafft es grade so zur Erhöhung. So. Und jetzt noch die fünf Meter zur Insel. Das muss doch gehen. Hier ist das Wasser aber etwas tiefer, so etwa bis zum Knie. Ich setze den ersten Fuß ins Wasser und.... genauso klebrig und schleimig und urgs. Na toll. Jetzt stehe ich da... Jürgen trägt Mo rüber und wirft mir dann seine Wasser-Sandalen rüber. Die ziehe ich an und gehe die fünf Meter alleine. Das heißt, erstmal einen. Dann noch einen. Dann... bleibe ich an einem Stein im Wasser hängen und stolpere die restlichen drei Meter zur rettenden Insel. Toll. Klatschenass. Da es schon etwa 18:00 ist, ist es nicht mehr allzu warm. Super. Ich will gar nicht an den Rückweg denken. Hierzu gibts keine Fotos!

Nach einem weiteren Fußmarsch von etwa 600 Metern am Strand der Insel entlang - Kiesstrand versteht sich - sind es noch zehn Meter bis zum Schatz. Richtung Inselinnerem. Allerdings gehts hier nicht flach hin, sondern einen kleinen Abhang hinauf. Das schaff ich mit meinen nassen Sandalen nicht. Ich lasse also die Männer alleine Schatz suchen. Erfolgreich. Glückwunsch. Und jetzt den ganzen Weg wieder zurück. Ohne weitere größere Zwischenfälle. Aber als angenehm enpfand ich den Weg durchs Wasser immer noch nicht.

Da ist unser Baum von vorhin. Das sieht doch aus wie ein Wal, der aus dem Wasser kuckt, oder? keine Ahnung was das ist :S Insel (hier) und Festland (da)
Lavendel! Überall Lavendel! die Küste der Insel durchs Wasser zurück auf die Insel, um die Mama abzuholen
 
*hach*      

Auf der Suche nach dem Abendessen

Jetzt haben wir uns aber unser Abendessen wirklich verdient. Auf dem Weg nach Hause kommen wir durch Riez, dem Nachbarort von Allemagne en Provence. Wir parken und gehen die Brasserien ab. Urlaub. Geschlossen. Zu teuer. Zu. Toll. Was ne Auswahl. An unserem Parkplatz steht ein (VW?)-Bus, der zum Pizzamobil umgebaut war. Mit richtigem Steinbackofen drin. Hier konnte man Pizza zum Mitnehmen bestellen. Aber wir beschließen, es doch lieber bei der Pizzaria in unserem Ort zu versuchen. Also gehts nach Hause, auf den Parkplatz in Allemagne. Das kann ja wohl nicht wahr sein. Kaum hatten wir den Motor aus, fängt der garcon an, dicht zu machen. Na suuuuuper. Mo ist müde, Hunger haben wir alle, und jetzt macht alles zu. Also fahren wir heim, in der Hoffnung, noch ein paar Spaghetti zu finden. Nix. Und auch sonst kaum was essbares. Und nun? Mama setzt sich nochmal ins Auto und fährt nach Riez in der Hoffnung, dass der Pizzawagen noch da ist. Ist er. Allerdings waren wir wohl nicht die einzigen Leute, die ein Problem hatten, was zum Essen zu finden. Ein kleiner Menschanauflauf um den Wagen. Meine Pizzen sollen in 20 Minuten fertig sein, die meiner Nachfolger brauchen schon 30 Minuten. Naja, warte ich halt. Deutsche. Deutsche? Deutsche! Aus Kreuznach. Ein Pärchen, das jedes Jahr mit seinem alten Klapperbus hierher in Urtlaub kommt. Und jedes Jahr an diesem Pizzamobil seine Pizza isst. Wir unterhalten uns sehr nett, und so wartet es sich auch viel kürzer.

Der Weg nach Hause ist in 15 Minuten zu schaffen. Aber nicht zu empfehlen. War mir schlecht ;) Aber wenigstens wurden wir doch noch alle satt.

verwackelt, aber geile Farben, oder?

 

Tag 12 - Mittwoch, 23.09.2009 - Schatzsuche am und im See